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Kreditkartenabrechnungen richtig prüfen

30 October 2013 No Comment

Es kommt immer wieder vor, dass Daten von Kreditkarten missbräuchlich eingesetzt werden. Oftmals reichen bereits Kreditkartennummer und Enddatum aus, um beispielsweise im Internet Waren damit zu bezahlen. Trotz gewisser Gefahren ist es kaum noch möglich, auf eine Kreditkarte zu verzichten. Egal ob es um die Buchung von Hotels oder Mietwagen ohne die kleine Plastikkarte geht, heutzutage nur wenig. Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihre Abrechnungen genau überprüfen, um einen möglichen Missbrauch frühzeitig zu erkennen.

Wichtige Regeln für die Prüfung

Von Ihrem Anbieter erhalten Sie monatlich eine Abrechnung, auf welcher alle getätigten Umsätze einzeln aufgeführt werden. Zudem erhalten Sie bei den meisten Banken einen Online-Zugang zu Ihrem Kreditkartenkonto. In diesem werden die Umsätze tagesaktuell angezeigt und können direkt per Mausklick reklamiert werden.
Stellen Sie ungewöhnliche Buchungen fest, welche nicht von Ihnen getätigt wurden, sollten Sie unverzüglich Ihre Bank kontaktieren. Dazu ist es wichtig, die Kreditkarte sofort zu sperren. Gleichzeitig sollten Sie Anzeige bei der Polizei erstatten und das Aktenzeichen an Ihre Bank weitergeben.

Das Einhalten der genannten Regeln erhöht die Chancen, dass Sie die entsprechenden Abbuchungen von Ihrer Bank ersetzt bekommen.

Überprüfung der Abrechnungen ist Pflicht

Als Inhaber einer Kreditkarte sind Sie verpflichtet, die monatlichen Abrechnungen genau zu prüfen. Achten Sie dabei insbesondere auch auf kleinere Beträge. Viele Betrüger spekulieren darauf, dass diese dem Besitzer der Karte nicht auffallen, besonders dann, wenn die Abrechnung eine Vielzahl von Buchungen enthält. Nach Möglichkeit sollten Sie auch zwischen den Abrechnungen die Umsätze regelmäßig in ihrem Online-Konto überprüfen. So können Sie Unregelmäßigkeiten schneller erkennen und an Ihre Bank melden.

Haben Sie einen Betrugsverdacht, sollten Sie diesen Ihrer Bank immer schriftlich mitteilen. Hierzu reicht ein formloses Schreiben in der Regel aus. Geben Sie hierin an, dass die betreffende Buchung nicht von Ihnen veranlasst wurde. Die Bank hat dann die Möglichkeit, den Betrag wieder zurückzubuchen. Sie erhalten diesen dann kurze Zeit später wieder auf dem Kreditkartenkonto gutgeschrieben.

Betrug ist nach wie vor die Ausnahme

Auch wenn die in den Medien veröffentliche, Zahl von Betrugsfällen alarmierend erscheinen, gehört die Kreditkarte nach wie vor zu den sichersten Zahlungsmitteln. Bei der Vielzahl von Zahlungsvorgängen mit Kreditkarten ist die Anzahl an Betrugsfällen relativ gering. Dennoch ist natürlich niemand davor gefeit, selbst von einer betrügerischen Nutzung der Kreditkarte betroffen zu sein. Vor allem wenn Sie öfters im Ausland unterwegs sind oder mit der Kreditkarte in Restaurants bezahlen, sollten Sie diese immer im Auge behalten.

So können Sie verhindern, dass jemand Kreditkartennummer und Ablaufdatum notiert. Diese beiden Daten reichen aus, um bei vielen Online-Shops Waren oder Dienstleistungen einkaufen zu können. Die Kreditkarten-Anbieter arbeiten permanent daran, die Sicherheitsmaßnahmen zu erhöhen. So können Sie beispielsweise ein zusätzliches Kennwort einrichten, dass bei jedem Zahlungsvorgang im Internet abgefragt wird. Die Prüfung des zusätzlichen Passworts erfolgt direkt durch die Bank. Der Händler selbst erlangt hiervon keine Kenntnis.

Zahlungen per Kreditkarte sind einfach und schnell, und wenn Sie genannten Tipps beachten, können Sie einen möglichen Missbrauch schnell erkennen und dagegen vorgehen. Somit stehen die Chancen gut, dass Ihnen der abgebuchte Betrag von der Bank erstattet wird.

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