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Disagio

In der Gesellschaft findet die Kreditkarte eine immer größere Verbreitung, da sie mit einem riesigen Komfort einhergeht. Vor allem in den USA haben Kreditkarten mittlerweile das Bargeld so gut wie komplett abgelöst. Die Verbraucher zahlen hier kaum noch mit Bargeld und legen nur noch die Kreditkarte vor, wenn sie eine Dienstleistung oder Waren kaufen. Natürlich muss es sich dabei um eine Akzeptanzstelle handeln, wovon es mittlerweile jedoch unzählig viele gibt. Alle Anbieter von Kreditkarten wie zum Beispiel MasterCard, Visa oder American Express haben unterschiedliche Konditionen für ihre Karten auf Lager. Sobald der Karteninhaber allerdings einen Kauf mittels seiner Karte tätigt, muss er dafür Gebühren bzw. Transaktionskosten entrichten. Diese übernimmt in der Regel der Händler, bei dem die Ware mit der Kreditkarte bezahlt wurde und die Kosten werden in Form eines Abschlags erhoben. Hierbei verwendet man oftmals auch den Ausdruck Disagio. Die Höhe dieses Abschlags hängt von der entsprechenden Branche ab.

Die Transaktionsgebühren trägt zumeist der Händler oder Dienstleister

Somit muss der Kreditkarteninhaber die jeweiligen Transaktionsgebühren i.d.R. nicht selbst zahlen. Zwischen der entsprechenden Bank, welche die Kartenzahlung abrechnet, sowie dem Händler wird über das Disagio verhandelt und anschließend im so genannten Kreditkartenakzeptanzvertrag festgelegt. Das Disagio setzt sich aus der Transaktionsgebühr sowie einer variablen Gebühr zusammen, wobei die Höhe der Gebühren unter anderem vom Abrechnungsverfahren, dem Transaktionsvolumen sowie der Gebührenhöhe abhängig ist. Größere Handelsketten sowie Unternehmen haben wegen deren höheren Umsätze den Vorteil gegenüber Einzelhändlern, dass sie weitaus attraktivere Vertragskonditionen aushandeln können.

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